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BZÄK/KZBV legen Stellungnahme für Koalitionsverhandlungen vor

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) haben für die Koalitionsverhandlungen eine gemeinsame Stellungnahme mit Kernforderungen der Zahnärzteschaft erarbeitet.



Diese Positionen sollen an die Beteiligten der Koalitionsgespräche übermittelt werden. Sie basieren auf der „Perspektive Zahnmedizin Gesundheitspolitisches Programm 2013“ der BZÄK und der im November 2012 beschlossenen „Agenda Mundgesundheit“ der KZBV.
 
Alle Punkte im Überblick:

  • Duales Krankenversicherungssystems modernisieren
  • Freie Arztwahl erhalten
  • Zahnärztliche Freiberuflichkeit stärken
  • Erfolgreiche Prävention weiter ausbauen
  • Qualitativ hochwertige und transparente Patientenversorgung fördern
  • Wettbewerb um hochwertige Versorgung gestalten
  • Überführung weiter Teile des zahnärztlichen Berufsrechtes in das Sozialrecht verhindern
  • Approbationsordnung reformieren
  • Bürokratielasten in den Zahnarztpraxen abbauen

Eine wesentliche Forderung betrifft den Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems durch die sogenannte „reformierte Dualität“: Das Zwei-Säulen-System aus PKV und GKV habe sich über Jahrzehnte bewährt und sei  “Garant für die anerkannt hohe Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems“, heißt es in der Stellungnahme.
 
Ein weiterer Punkt betrifft das Sozialgesetzbuch V (SGB V): Um die zahnärztliche Selbstverwaltung zu stärken, müsse die „Überführung weiter Teile des zahnärztlichen Berufsrechtes in das Sozialrecht“ verhindert werden. Es sei Aufgabe des Staates, den Berufsstand bei den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen durch geeignete Rahmenbedingungen zu unterstützen.
 
Hier können Sie das gesamte Positionspapier aufrufen.