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apoBank thematisiert Finanzierung von Freiberuflichkeit

Freiberuflichkeit ja, aber wie wird sie finanziert? Vor diesem Problem stehen viele junge Zahnärzte. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat anlässlich ihrer Jahresauftaktveranstaltung das Thema Freiberuflichkeit in den Fokus gestellt.


apoBank-Vorstandssprecher Herbert Pfennig, Bürgermeisterin Gudrun Hock, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D. Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, apoBank-Vorstand Ulrich Sommer (v.l.) Foto: apoBank


Dass gerade die Neugründung einer Einzelpraxis mit 406.000 Euro das größte Finanzierungsvolumen einer Praxisneugründung erfordert, hat jüngst das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) ermittelt. Die Einzelpraxisneugründung stellt zwischen 10 Prozent und 20 Prozent in den letzten fünf Jahren die am seltensten gewählte Niederlassungsform dar.
 
Zu ihrem Gesundheitspolitischen Jahresauftakt hat nun die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) das Thema Freiberuflichkeit in den Fokus gestellt. Pro Jahr stellt die Bank, die sich speziell an Heilberufler richtet, nach eigenen Angaben mehr als zwei Mrd. Euro Finanzierungsmittel für Existenzgründungen sowie Praxis- und Apothekeninvestitionen zur Verfügung.

Bank finanziert mehr als jede zweite Existenzgründung

„Damit finanziert die Bank mehr als jede zweite Existenzgründung in Deutschland und begleitet die Bank Heilberufler bei ihrem Weg in die Selbständigkeit“, sagt Herbert Pfennig, Vorstandssprecher der Bank.
 
Ferner begrüßte der apoBank-Vorstand das Vorhaben der neuen Regierung, die Freiberuflichkeit zu fördern und den im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD beschlossenen Bürokratieabbau im Gesundheitswesen voranzutreiben. Denn durch ein Übermaß an Bürokratie, so Pfennig, gingen wichtige unternehmerische Freiheitsgrade verloren.