Das Schmerzkontroll-Segment von Septodont

Globale Standards in der Zahnmedizin setzen

Die Schmerzfreiheit bei der zahnärztlichen Behandlung ist ein entscheidender Faktor für die Patientenzufriedenheit: Patienten entscheiden anhand dessen, ob sie wiederkommen oder eine Praxis weiterempfehlen. Damit ist die Schmerzkontrolle nicht nur eine der häufigsten und wichtigsten Behandlungsmaßnahmen in der zahnärztlichen Praxis, sondern auch ein Qualitätsmerkmal.



Der erste Behandlungsschritt ist die Kommunikation. Im Gespräch mit den Patienten können die meisten Ängste bereits genommen werden. Denn dank moderner Betäubungsmöglichkeiten ist die Behandlung in der Zahnarztpraxis heutzutage nahezu ohne Schmerzen möglich. Entsprechend leicht und gleichermaßen sicher sollte Zahnärzten die Lokalanästhesie von der Hand gehen. Septodont bietet Behandler ein breites Spektrum an verschiedenen Wirkstoffen sowie die dazugehörigen Instrumente. In der dentalen Schmerzkontrolle müssen keine Kompromisse eingegangen werden. Septodont genießt eigenen Angaben zufolge als Weltmarktführer im Indikationsbereich der Lokalanästhesie das Vertrauen von Zahnärzten.

Keine Standardlösungen in der Schmerzkontrolle
Schmerz ist eine Frage der individuellen Wahrnehmung. Neben Empathie ist der Ausgangspunkt für die Lokalanästhesie immer eine Anamnese, nicht zuletzt aufgrund einer steigenden Zahl von Risikopatienten. Eine angepasste Dosierung des Anästhetikums, vor allem des Vasokonstriktors, sollte im Fokus jeder Lokalanästhesie stehen.

Wichtig sind für die behandelnde Person folgende Informationen: In welchem gesundheitlichen Zustand befinden sich der Patient? Welche Indikation liegt vor? Wo befindet sich der Applikationsort? Und welche Injektionstechnik eignet sich dafür am besten? Anschließend kann aus dem umfangreichen Sortiment von Septodont die passende Anwendung zusammengestellt werden.

In jeder Sekunde werden sechs zahnärztliche Injektionen mit Lokalanästhetika von Septodont durchgeführt [1]. Mit über 560 Millionen Zylinderampullen pro Jahr erzielt Septanest die höchsten Produktionsmengen weltweit unter allen Lokalanästhetika-Marken. Das Präparat, das auf Articain-Basis wirkt, ist in 94 Ländern zugelassen und seine Produktion erfolgt weltweit in eigenen Werken.

Septanest mit Epinephrin 1:200.000 findet bei eher einfachen und kürzeren, zahnärztlichen Eingriffen Anwendung. In der höheren Dosierung 1:100.000 ist Septanest mit Epinephrin besser für umfangreichere Behandlungen geeignet, die mit möglichen Blutungen einhergehen können. Epinephrin verengt die Gefäße im Applikationsgebiet, reduziert so die lokale Blutung und verlangsamt die Elimination des Lokalanästhetikums vom Wirkort. Zudem verstärkt es die Intensität des Anästhetikums und verlängert seine Wirkdauer.

Flexibel, dank breitem Lokalanästhesie-Spektrum
Die zahnärztliche Lokalanästhesie umfasst unterschiedliche Formen der Schmerzausschaltung. Diese unterscheiden sich nach Applikationsart und Wirkstoffzusammensetzung. Auf ein potenzielles Ausbleiben der schmerzstillenden Wirkung oder besondere Erfordernisse seitens der Patienten kann dank des breiten Produktspektrums von Septodont genauso flexibel reagiert werden wie auf die Furcht vor dem Nadeleinstich selbst.

Xylonor Spray N ist ein Oberflächenanästhetikum. Es dient zur Betäubung der Einstichstelle vor Injektionen in die Schleimhäute der Mundhöhle. Eine präzise Applikation ist dank integrierter Spraydüse möglich. Dann ist selbst der Einstich schmerzfrei.
Scandonest 3% ohne Vasokonstriktor kommt ohne den gefäßverengenden Zusatz aus. Denn die blutstillende Wirkung von Vasokonstriktoren kann bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen kontraindiziert sein [2].
Xylonor 2% Special wirkt auf Lidocain-Basis und eignet sich für alle Eingriffe, bei denen eine ausgeprägte Vasokonstriktion wichtig ist.

Mit der Terminalsterilisation [3] erfüllen Septanest, Scandonest und Xylonor die Höchststufe gesundheitsbehördlicher Leitlinien. Dank parabenfreier Formulierung ist das Risiko allergischer Reaktionen bei sämtlichen Präparaten reduziert.

Präzise Injektion – der erste Schritt für eine schmerzfreie Behandlung
Auch die Injektionstechnik nimmt erheblichen Einfluss auf die Wirksamkeit des Lokalanästhetikums. Der Ablauf einer Injektion muss richtig koordiniert werden (empfohlen wird ein Milliliter Anästhetikum pro Minute [4]). Der Druck sollte konstant gehalten werden, ansonsten ist es für Patienten unangenehm und das Dentalgewebe könnte Schaden nehmen.

Mit patentiertem skalpellförmigen Schliff bringt die Kanüle Septoject Evolution einen beiderseitigen Nutzen für Patienten und Behandelnde. Einerseits gestaltet sich das Eindringen ins Gewebe für die behandelte Person schonender, eine Erleichterung erwartet auch die behandelnde Person. Das präzise Setzen der Injektion erfordert 29 Prozent weniger Kraftaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Kanülen. (*) Auch Septoject XL reduziert dank des dreifachen Lanzettenschliffs das Gewebetrauma. Ihr vergrößertes Lumen (bis zu 43,5 Prozent größer im Vergleich zu gebräuchlichen Kanülen) sorgt zusätzlich dafür, dass der Druck verringert wird und mehr Anästhetikum langsamer in das Gewebe eindringt.

Sicherheit der Behandelnden: Schutz vor Nadelstichverletzungen
Auch bei der routinemäßigen Verabreichung von zahnärztlichen Lokalanästhetika kann es zu Nadelstichverletzungen kommen. Diese Art des Arbeitsunfalls ist keine Seltenheit: Unter den weltweit 35 Millionen Mitarbeitenden im Gesundheitswesen erleiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr 3 Millionen Menschen Stichverletzungen mit kontaminierten Nadeln [5]. Dank des Twist & Lock-Designs verfügt die Injektionsspritze Ultra Safety Plus Twist über eine zusätzliche Absicherung. Auch die Spritzensysteme von Septodont belegen, die Sicherheitsstandards des Unternehmens machen international Schule. An zahnmedizinischen Fakultäten in Großbritannien wird das Verabreichen von Injektionen auch mit Ultra Safety Plus Produkten gelehrt. Das ist die Konsequenz aus einer Studie, die die Plausibilität von Sicherheitsspritzen hinsichtlich der Vermeidung von Nadelstichverletzungen bei zahnmedizinischen Fachkräften untersuchte [6].

Quelle: Septodont

(*) Bei einem 10 mm tiefen Einstich in einen Silikonblock.
Quellen:
[1] Septodont: Pain Control Leadership That Shapes The Dental World. UK Brochure.
[2] Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer: Keine Angst vor Betäubung, in: Initiative prodente, https://www.prodente.de/zaehne/behandlung/betaeuben.html (Zugriff November 2023).
[3] Internationalen Vorschriften zufolge müssen z. B. vorgefüllte Spritzen, sofern es der Wirkstoff zulässt, anschließend noch terminal sterilisiert werden. „Terminale Sterilisation“ meint die Sterilisation des Medikaments im Behältnis. (Auf der sicheren Seite Terminalsterilisation, in: CHEManager März 2016. https://www.chemanager-online.com/themen/reinraumtechnik/auf-der-sicheren-seite-terminalsterilisation (Zugriff November 2023).
[4] Stanley F. Malamed: Handbook of Local Anesthesia. Elsevier Health Sciences, 2014, ISBN 978-0-323-24202-8, S. 305
[5] WHO, The world health report 2002 – Reducing Risks, Promoting Healthy Life, 2002.
[6] J.M Zakrzewska et al. Introducing safety syringes into a UK dental school – a controlled study. Brit Dent J 2001; 190; 88-92